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| Aachener Zeitung - 31.10.2002: |
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| Gegen Nerzfarm, für Autonomes Zentrum |
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Aachen. Für einen munteren und konstruktiven Auftakt der Ratssitzung sorgten am Mittwoch vor allem Tierschützer und Vertreter des Autonomen Zentrums.
Mit einer kleinen Kundgebung vor dem Rathaus und zahlreichen Anfragen im Vorfeld der Sitzung brachten die Gegner der Nerzfarm in Orsbach ihr Unverständnis für die aus ihrer Sicht abwiegelnde Haltung der Stadt einmal mehr zum Ausdruck.
So habe das Land per Erlass bereits vor zehn Monaten verfügt, dass die Käfige eine Mindestgröße haben müssten; dies sei in Orsbach vielfach immer noch nicht der Fall.
Ordnungsdezernent Dr. Friedel Erlenkämper unterstrich, dass der Stadt trotz des Erlasses die Hände derzeit noch gebunden seien; nach EU-Recht bestehe keine Genehmigungspflicht für die Haltung von «Nutztieren».
Eine Klage des Landes gegen Brüssel stehe an: «Wir müssen abwarten, wie dies entschieden wird», so der Dezernent, «ansonsten würden wir bei einem Rechtsstreit in jedem Fall unterliegen.»
Prinzipielle Rückendeckung aus allen Fraktionen erhielten die Vertreter des Autonomen Zentrums mit ihrer Forderung, die Kultureinrichtung an der Vereinsstraße müsse baldmöglichst wieder geöffnet werden. Die Politiker versprachen eine möglichst unbürokratische und schnelle Lösung.
OB Linden wies indes darauf hin, dass Brandschutzauflagen gerade angesichts jüngster Katastrophen auf keinen Fall bagatellisiert werden dürften. Am Donnerstag will der Leiter des Fachbereichs Gebäudemanagement gemeinsam mit den Betreibern des Zentrums nach weiteren Lösungsmöglichkeiten Ausschau halten.
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| Hinweis: Die Ansichten, die in den hier angezeigten Presseartikeln wiedergegeben werden, entsprechen nicht unbedingt den Ansichten des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm-Orsbach. Sie werden hier lediglich deswegen gezeigt, damit sich jedeR darüber informieren kann, was in der lokalen Presse über die Nerzfarm und die Proteste dagegen berichtet wurde. |
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