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| Aachener Zeitung - 30.05.2003: |
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| Nerzfarm: Betreiber erzielt Etappensieg |
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Aachen. Im Streit um die von Tierschützern heftig kritisierte Nerzfarm in Orsbach hat der Betreiber jetzt einen juristischen Etappensieg erzielt. Nach einem Beschluss der 6. Kammer des Aachener Verwaltungsgerichts muss er vorerst die Käfige auf seiner Farm nicht vergrößern.
Konkret gab das Gericht einem Eilantrag des Pelztierfarmbetreibers gegen eine Ordnungsverfügung des Oberbürgermeister statt. In besagter Verfügung hatte die Stadt dem Betreiber im November vergangenen Jahres aufgegeben, die Käfige bis spätestens Ende Januar 2003 so umzubauen, dass sie den Vorgaben eines Runderlasses des NRW Umweltministeriums entsprechen.
Das Gericht gewährte dem Betreiber nun jedoch vorläufigen Rechtsschutz und ordnete die Aussetzung des sofortigen Vollzugs der Verfügung an. Der Grund: Im Eilverfahren lasse sich die schwierige Rechtslage nicht abschließen beurteilen, verwiesen die Richter unter anderem auf Übereinkommen auf europäischer Ebene, deren Anforderungen die Orsbacher Nerzfarm "noch" genüge.
Eine endgültige rechtliche Beurteilung könne erst im Hauptsache-Verfahren getroffen werden. Bis dahin bleibt auf der Orsbacher Nerzfarm alles so, wie es ist.
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| Hinweis: Die Ansichten, die in den hier angezeigten Presseartikeln wiedergegeben werden, entsprechen nicht unbedingt den Ansichten des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm-Orsbach. Sie werden hier lediglich deswegen gezeigt, damit sich jedeR darüber informieren kann, was in der lokalen Presse über die Nerzfarm und die Proteste dagegen berichtet wurde. |
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