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| Aachener Nachrichten - 18.12.2002: |
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| Ordnungsamt ahndet Fuchstransporte nicht |
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Pelzfarmen: Landesverband des BUND kritisiert lokale Behörden und fordert die Schließung aller "illegalen Anlagen"
Düsseldorf/Aachen (Nachr). Keine der elf Pelztierfarmen in Nordrhein-Westfalen hat nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Pelztiererlass des Landes von 1999 umgesetzt.
Nur zwei der Anlagen könnten überhaupt eine Erlaubnis zur Tierhaltung vorlegen, teilte der Landesverband NRW des BUND weiter mit. Der Naturschutz-Verband forderte deshalb von den Kreisen und kreisfreien Städten als zuständigen Behörden die sofortige Schließung aller "illegalen Anlagen". Zudem erhob der BUND heftige Vorwürfe gegen die Behörden.
Laut BUND hatte der 1999 herausgegebene Erlass des NRW Umweltministeriums zumindest kleine Verbesserungen in der Haltung von Nerzen, Chinchillas und anderen Pelztieren erbracht. Die Züchter erhielten eine zweijährige Umrüstfrist bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres. Es bestünden aber noch immer eklatante Missstände bei der Umsetzung der Tierschutzvorschriften.
"Ob in Aachen, Heinsberg, Steinfurt, Gütersloh oder anderswo, es stellt sich die Frage, ob die örtlichen Behörden überhaupt Willens oder in der Lage sind, geltendes Recht umzusetzen", sagte Landesvorstandsmitglied Horst Meister. Es sei fraglich, wie den Behörden entgehen könne, dass vor Ort Pelztierfarmen jahrelang ohne Erlaubnis zur Tierhaltung tätig seien, und dass drei Jahre nach Inkrafttreten des Pelztiererlasses landesweit dessen Vorgaben, etwa bei den Käfigen, noch immer nicht erfüllt würden.
Bescheinigung nachgeliefert
Das Thema Fuchstransporte zwischen der Pelztierfarm in Orsbach und den Niederlanden ohne die erforderlichen Papiere ist für das Ordnungsamt der Stadt Aachen erledigt. Der Farmbetreiber hatte Transporte eingeräumt und zugesichert, den fehlenden Herkunftsnachweis der jungen Polarfüchse bis Jahresfrist nachzureichen. Wie die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion mitteilt, liegt dieser Nachweis seit dem 10. Dezember vor, so dass das Ordnungsamt darauf verzichtet, das Säumnis des Pelzfarmers als Ordnungswidrigkeit zu ahnden.
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| Hinweis: Die Ansichten, die in den hier angezeigten Presseartikeln wiedergegeben werden, entsprechen nicht unbedingt den Ansichten des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm-Orsbach. Sie werden hier lediglich deswegen gezeigt, damit sich jedeR darüber informieren kann, was in der lokalen Presse über die Nerzfarm und die Proteste dagegen berichtet wurde. |
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