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Presse
Aachener Nachrichten - 11.11.2002:
Tiere erster und zweiter Klasse (Leserbrief)

LESERBRIEF von Michael Jocham, Lütticher Straße 280:

Seit einiger Zeit verfolge ich schon die Diskussion um die Pelztierfarm in Orsbach. Nachdem ich jedoch im Internet die Bilder dieser gequälten Kreaturen gesehen habe, enschloss ich mich spontan, an der Demonstration in Orsbach teilzunehmen. Die geringe Anzahl der Teilnehmer ließ leider darauf schließen, dass praktizierter Tierschutz wohl bei den meisten Mitbürgern bei dem eigenen Hund oder Katze aufhört.
Die Situation selbst vor der Pelztierfarm empfand ich als bedrückend. Ringsum eine hohe Mauer, so dass man nur die Abdeckung der Verschläge erkennen konnte. Ab und zu Hundegebell von Wachhunden, die dort gehalten werden.
Kein Laut drang von den dort gehaltenen 25 000 Tieren heraus, die nur dazu bestimmt sind, als Mantel, Jacke oder Pelzbesatz in vielen Fällen unterm Weihnachtsbaum zu enden.
Selbst wenn die Käfige von 60 x 80 Zentimeter Größe entsprechend dem NRW-Erlass um einige Zentimeter vergrößert werden, ändert dies nichts an den Lebensbedingungen dieser erbarmenswerten Geschöpfe.
Diese Zustände können nur dann beendet werden, wenn sich niemand mehr zum Kauf eines Pelzes entschließen würde.


Hinweis: Die Ansichten, die in den hier angezeigten Presseartikeln wiedergegeben werden, entsprechen nicht unbedingt den Ansichten des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm-Orsbach. Sie werden hier lediglich deswegen gezeigt, damit sich jedeR darüber informieren kann, was in der lokalen Presse über die Nerzfarm und die Proteste dagegen berichtet wurde.
Nerzfarm-Orsbach schließen!