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Presse
Aachener Zeitung - 17.11.2005:
Keine Handhabe gegen Nerzfarm

Aachen. Ein Verfahren zur Orsbacher Nerzfarm hat es am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht gegeben.

Der Betreiber hatte gegen eine Stilllegungsverfügung des Staatlichen Umweltamtes (Stua) geklagt. Die Behörde hatte die Verfügung geschickt, weil baurechtlich Teile der Anlage illegal seien.

Dieser Rechtsauffassung sei das Gericht gefolgt, berichtete Thomas Terstappen vom Stua auf AZ-Anfrage.

Für zehn der 35 Schuppen gebe es keine Baugenehmigung. Dennoch wird es keine Stillegung des Betriebs geben, denn der Farmbetreiber kann bei der Bezirksregierung eine Genehmigung beantragen.

Und gegen eine solche spreche wohl nach derzeitigem Kenntnisstand nichts. Deswegen wird das Amt seine Verfügung so lange nicht vollziehen, bis eine Entscheidung aus Köln vorliegt.

Die baurechtlich illegalen Schuppen dürfen genutzt werden, wenn sie europäischen Empfehlungen zum Tierschutz entsprechen.

Fakt ist auch: Eine von Tierschützern verlangte Schließung der Farm wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Terstappen: "Solange Nerzfarmen in Deutschland nicht verboten sind, gibt es dafür keinerlei Grundlage."


Hinweis: Die Ansichten, die in den hier angezeigten Presseartikeln wiedergegeben werden, entsprechen nicht unbedingt den Ansichten des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm-Orsbach. Sie werden hier lediglich deswegen gezeigt, damit sich jedeR darüber informieren kann, was in der lokalen Presse über die Nerzfarm und die Proteste dagegen berichtet wurde.
Nerzfarm-Orsbach schließen!