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Presse
Aachener Nachrichten - 05.11.2004:
Leserbrief: Proteste laut, aber friedlich

Leserbrief: Gabriele Menzel aus Altena

Mein Mann und ich sind 160 Kilometer gefahren, um uns an den Protesten gegen die Nerz- und Fuchsfarm Orsbach zu beteiligen. Warum?
Haben sie jemals eine Nerzfarm von innen gesehen?
Oder eine Dokumentation über die Haltungsbedingungen dieser bewegungsfreudigen Tiere, die normalerweise ein riesiges Gebiet zur Verfügung haben, am Wasser leben und ebensolche Schwimmkünstler sind wie die besser bekannten Fischotter.
Diese Tiere eingesperrt in winzigste Käfige, halb wahnsinnig einen Ausgang suchend. Sich selbst zerfleischend durch diese Haltungsbedingungen. Ihr Ende durch Vergasen oder bei den Füchsen vorwiegend durch Strom.
Die Menschen, die ohne nachzudenken einkaufen und sich über das kuschelige Fellchen freuen, sollen wissen, wie viel Blut und Schmerz damit verbunden ist. Tierschützer und Tierrechtler protestieren zwar laut, aber friedlich.


Hinweis: Die Ansichten, die in den hier angezeigten Presseartikeln wiedergegeben werden, entsprechen nicht unbedingt den Ansichten des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm-Orsbach. Sie werden hier lediglich deswegen gezeigt, damit sich jedeR darüber informieren kann, was in der lokalen Presse über die Nerzfarm und die Proteste dagegen berichtet wurde.
Nerzfarm-Orsbach schließen!