Immer noch werden pro Jahr ca. 40.000.000 Tiere wegen ihres Pelzes umgebracht. 3/4 der Tiere stammen aus sogenanten Pelzfarmen. In qualvoller Enge, zur Bewegungslosigkeit und Langeweile verdammt vegetieren sie ihr ganzes Leben bis zu ihrem gewaltsamen Tod dahin. Pelzprofiteure halten krampfhaft an Lügen fest damit die Öffentlichkeit nicht die Wahrheit erfährt.
Mythos: "Die Tiere werden schmerzlos per Injektion eingeschläfert."
Realität: Nerze werden meistens vergast. Sie werden dafür in eine Tötungsbox, meist zu mehreren geworfen. Da Nerze lange Zeit unter Wasser verbringen und daher ihren Atem lange anhalten können, zieht sich ihr Erstickungskampf entsprechend hin. Die Nerze laufen hin und her, kratzen an den Wänden der Tötungsbox und versuchen ihrem Tod zu entkommen. Füchse werden per Stromschlag umgebracht. Eine Elektrode wird ihnen in den Mund und die andere in den After gestossen. Dann wird ihnen mittels einer Autobatterie ein 5-7 sekündiger Stromschlag verpasst. Pelz ist wirklich todchic.
Mythos: "Pelz ist ein umweltfreundliches Naturprodukt."
Realität: Pelze wachsen nicht auf Bäumen, sondern bestehen aus Häuten von toten Tieren. Diese verursachen, gehalten auf Farmen eine unglaublich Menge an Exkrementen, die (da die Umweltauflagen meist nicht so genau genommen werden) häufig das Grundwasser belasten. Um die Pelze vor Verrottung zu schützen und für die Gerbung müssen hochgiftige Chemikalien eingesetzt werden. Hinzu kommt eine enorme Energieverschwendung: Einer Studie zufolge werden zur Herstellung eines Pelzes von in Fallen gefangenen Tieren 312.700 BTUs (Britische Wärmeeinheit) mehr benötigt als für einen Webpelz, und sogar 7.845.500 BTUs mehr, wenn es sich um Zuchttiere handelt.
Mythos: "Die Tiere, die in Fangeisen gefangen werden, leiden nicht."
Realität: Um die Pelze nicht zu beschädigen, werden die Tiere in Fangeisen nur am Bein festgehalten. So gefangen kämpfen sie um ihr Leben bevor sie an Hunger und Durst vor Erschöpfung oder an ihren Verletzungen sterben. Denn oft dauert es tagelang bis der Fallensteller die Tiere entdeckt und erschlägt. Bis dahin reißen sie sich bei Befreiungsversuchen tiefe Wunden ins Fleisch, verrenken oder brechen sich die Gliedmassen. Foto- und Videoaufnahmen beweisen, daß einige der Tiere versuchen sich die eingeklemmte Pfote abzubeißen. Fangeisen unterscheiden auch nicht zwischen "Pelztieren" und Hunden, Katzen oder Vögeln.
Info: Die Pelzbranche schlägt neue Taktiken ein. Denn selbst die Pelzindustrie hat eingesehen, dass der Pelzmantel endlich der Vergangenheit angehört. So ist in den letzten Jahren ein neuer Trend zur Pelzbesatzkleidung (z.B. Kragen) von der Pelzlobby entwickelt wurden. Für eine Jacke mit Pelzbesatz müssen natürlich weniger Tiere sterben als für einen kompletten Pelzmantel. Leider gehören diese Pelzbesatz-Mäntel mit zu den billigsten Ausverkaufsmodellen, die sich jeder leisten kann und dementsprechend in Massen verkauft werden. Die Kragen der Jacken sind meist bunt eingefärbt und erinnern nicht mehr an den ursprünglichen Träger. Doch 90% der "produzierten" Fuchs-Pelze und 10% der Nerz-Pelze werden allein für Pelz-Besatz verwendet.
Was Sie tun können: Zeigen auch Sie, dass Sie sich schön kleiden können ohne Pelz oder Pelzbesätze. Boykottieren Sie Läden in denen noch Pelz verkauft wird, teilen Sie Ihre Entscheidung den Verkäufern mündlich und schriftlich mit. Achten Sie auch auf die kleinen Deko-Streifen an Jacken und Mänteln, diese sind oft aus "echtem" Tierpelz.
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